01. September 2010
Im August war ich ja wieder auf Schreibreise. Dieses Mal ging es nach Amsterdam.

Es ist immer wieder faszinierend, was so eine kleine Auszeit bringt. Dieses Mal hatte ich keine konkrete Schreibidee im Kopf, aber schon im Zug kurz hinter Uelzen fing es an, “mich zu schreiben”.
Es floss einfach. Wann immer ich Stift und Papier zur Hand nahm, schrieb ich. Worüber? Über Menschen, die nach Amsterdam fuhren – so wie ich. Aus unterschiedlichen Gründen, mit unterschiedlichen Zielen. Und ich lernte selbst beim Schreiben erst all diese Leute und ihre Geschichten kennen.
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02. August 2010
Immer wieder faszinierend, was man entdecken kann, wenn man mit dem Makro-Objektiv unterwegs ist!



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01. August 2010
Seit dem Frühjahr bin ich im Sockenstrickfieber

Erst konnte ich das gar nicht und habe mehrere Versuche, Socken zu stricken, frustriert abgebrochen. Dank einer genialen Video-Anleitung auf www.nadelspiel.com habe ich es dann verstanden. Inzwischen stricke ich verschiedene Fersen und Muster und die Begeisterung ist ungebrochen. Das gibt in diesem Winter garantiert warme Füße
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25. Juli 2010
In diesem Sommer habe ich Stunden um Stunden Mohnblüten fotografiert. Interessant ist, dass man die spannendsten Bilder oft dann macht, wenn man denkt, dass man nun schon wirklich jede erdenkliche Einstellung hatte. Genau dann findet man manchmal wirklich Überraschendes.




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25. Juli 2010
Es ist mal wieder soweit: Ich gehe auf Reisen um zu schreiben.
Ich habe festgestellt, dass es mir leichter fällt, literarisch zu schreiben, wenn ich aus meinen gewohnten Bahnen heraustrete. Im Alltag schreibe ich so viel an Sachtexten, dass es mir oft schwer fällt, mich auch noch zum literarischen Schreiben aufzuraffen. Aber genau das literarische Schreiben ist mehr sehr wichtig und ich möchte es weiterführen.
Ende 2009 war in New York, nachdem ich für eine Erzählung eine Idee hatte, in der die Hauptfigur in diese Stadt fährt. Um das so authentisch wie möglich zu schildern, stieg ich in den Flieger und fuhr gleichsam als geteilte Person zum Big Apple: als Schreibende und als meine Figur. Das war ein sehr intensives und inspirierendes Ergebnis.
Dieses Mal habe ich keine solch konkrete Idee. Es treibt mir mehr die Lust auf Inspiration. Auf solchen Reisen, die ich grundsätzlich allein unternehme, nehme ich alles auf eine ganz besondere Weise war. Auf mich gestellt, mit allen Sinnen geöffnet sauge ich Stimmungen und Atmosphären, Bilder, Farben, Erlebnisse und Eindrücke in mich ein und lass ich mich treiben.
Warum Amsterdam? Jedenfalls nicht wegen der Drogen
Amsterdam ist gut mit der Bahn erreichbar (und Bahnfahren ist für mich höchst kreativitätsanregend!). Auch scheint mir das eine lebendige, hübsche Stadt zu sein. Es gibt viel Kunst zu bewundern und bunte Märkte und viel Geschichte. Und eigentlich ist jeder Ort spannend, wenn man genau hinschaut und sich auf das einlässt, was einem präsentiert wird.
Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt, zu welchen Schreibergebnissen mich diese Reise führen wird.
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