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Tania Konnerth
 

Ein herzliches Hallo!

 

Tanias Newsletter
Ausgabe 35

1.5.2013


   

Auf meine Zeilen in der letzten Ausgabe, in der ich über die Sehnsucht nach dem Gesehen werden geschrieben habe, habe ich viele bewegende Mails und Rückmeldungen bekommen. Das Thema klingt auch in mir noch weiter nach und begleitete mich intensiv durch die letzten zwei Wochen.

Ich habe mich gefragt, was eigentlich hinter meiner Sehnsucht, gesehen zu werden, stehen könnte. Ist es nicht doch wieder der letztlich verzweifelte Versuch ein "OK" von anderen zu bekommen? Ist es nicht immer noch vor allem eine Außenorientierung? Und bin ich damit nicht schon wieder ein großes Stück zu weit weg von mir?

Immer mehr komme ich dahin, dass ich mich selbst sehen muss. Und das offen und liebevoll. Wenn ich mich sehe und mich sein lasse, wenn ich einfach nur bin, wie ich bin, werde ich zwangsläufig gesehen werden.

Statt dessen aber lassen wir uns nicht sein, wie wir sind, sondern wir versuchen uns mit den Augen anderer zu sehen und kreieren dann etwas, das uns "vorzeigbarer" erscheint. Ich glaube, es entsteht unendlich viel Leid aus dieser Bereitschaft, uns auf andere auszurichten, um dadurch endlich das so ersehnte "Ja" zu bekommen. Denn dieser "Deal" muss scheitern: Selbst wenn wir auf diese Weise ein Ja von anderen hören, können wir es nicht fühlen, weil wir genau wissen, dass gar nicht wirklich wir gemeint sind, sondern das Bild, das wir erschaffen haben ...

Mir gelang es tatsächlich nie, dem angenommenen Wunschbild der Menschen um mich herum zu entsprechen. Nie reichten meine Bemühungen, nie war es genug und immer fühlte es sich falsch an. Also entschuldigte ich mich für mich selbst und verriet mich damit noch mehr, verriet meine Persönlichkeit und auch meine Seele.

Noch ist es ein leises Versprechen, das ich mir gebe, aber schon ein kraftvolles: Ich verspreche mir selbst, dass ich mich nie mehr für mich und mein Sein rechtfertige oder gar entschuldige. Für Mist, den ich baue, ja, aber nicht mehr dafür, wie und wer ich bin. Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Schritt – ja, vielleicht sogar einer der wichtigsten überhaupt.

Einen schönen 1. Mai für Sie,
Ihre Tania Konnerth

 

Verwandelt

Seit ich
mich selbst halte,
trägt mich
das Leben.

Seit ich
bei mir bin,
bin ich
nicht mehr allein.

Seit ich
zu mir stehe,
kann ich
mich zeigen.

Seit ich
nehme,
kann ich
geben.


Tania Konnerth

 

Neues auf meiner Website

Hier finden Sie alles Aktuelle der letzten zwei Wochen:

 

Lust auf Schreiben?

Kreatives Schreiben – Den Zauber des Schreibens für sich entdecken.

Autobiografisches Schreiben – Jedes Leben ist Geschichten wert!

 

Bis bald!

Freuen Sie sich auf die nächsten Inspirationen in Wort und Bild.

Bis zur nächsten Ausgabe dieses Newsletters wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit.

 
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Bei der Schule 1
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