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Tania Konnerth
 

Ein herzliches Hallo!

 

Tanias Newsletter
Ausgabe 5

1.12.2011


   

Ich werde immer wieder gefragt, wie man Trauer und Seelenschmerz überwinden kann.

Vor gar nicht allzu langer Zeit hätte ich da sicher auch viele Tipps parat gehabt. Inzwischen fließen mir solche Ratschläge nicht mehr so leicht aus der Feder.

Denn, ganz ehrlich: Ich weiß es auch nicht!

Manchmal hilft es, sich abzulenken, manchmal hilft, es sich bei jemanden auszuheulen. Manchmal hilft es, einfach nur dazusitzen und den Schmerz kommen und gehen zu lassen wie Wehen und manchmal hilft es, laut zu schreien. Manchmal hilft es, sich einen lustigen Film anzuschauen und manchmal hilft es, den Titel "Steh auf, wenn du am Boden bist" von den Toten Hosen zu hören (ein Tipp meiner besten Freundin). Manchmal hilft Sport oder Tanz, manchmal hilft eine Reise ans Meer. Manchmal hilft es, an etwas anderes zu denken und manchmal hilft es, erst recht tief in die schmerzlichen Gedanken zu gehen, bis sie alle einmal gedacht und einmal gefühlt wurden.

Manchmal hilft all das und manchmal hilft auch nichts davon. Manchmal hilft nur Zeit.

Trauer und Seelenschmerz gehören zum Leben dazu. Weil sie teilweise so groß und unerträglich erscheinen, wollen wir sie verständlicherweise am liebsten nur "weghaben". Damit aber würden wir uns von einer wahrscheinlich wichtigen Erfahrung abschneiden, durch die wir uns selbst besser kennen lernen und aus der heraus wir wachsen und uns weiterentwickeln können.

Ich bin vorsichtig damit worden, anderen etwas zu raten, denn ich weiß nicht, was der jeweils ganz persönliche Lebensweg an Erfahrungen vorsieht. Ich für mich selbst versuche Erleichterung in der Vorstellung zu finden, dass es alles seinen Sinn hat, auch der größte Schmerz und das tiefste Loch. Dass es vielleicht stimmt, dass unsere Seele die jeweilige Situation geschaffen hat, um genau diese Erfahrung machen zu können. Dass es zu etwas gut sein wird.

Ich glaube, man kann letztlich jeden Schmerz ertragen, wenn man es schafft, ja zu sagen,
Ihre Tania Konnerth

 

Im Ja
liegt der Schmerz,
der heilen kann.

Im Nein
nur die
Verzweiflung.

Tania Konnerth

 

Neues auf meiner Website

Hier finden Sie alles Aktuelle der letzten zwei Wochen:

  • Hausplaneten – Neue Spielereien mit der
    App "Tiny Planets" – wer da wohl wohnt?
  • Liebe – . . . fängt bei sich selbst an.

  • Alster bei Nacht – Glitzerlichterbilder aus Hamburg
    in verschiedenen Spielarten.

 

Vorschau

In den nächsten zwei Wochen habe ich u.a. verzauberte Pusteblumen für Sie vorbereitet – freuen Sie sich darauf.

Bis zur nächsten Ausgabe, dieses Newsletters, die ich am 15.12.11 verschicken werde, alles Gute für Sie!

 
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Redaktion: Tania Konnerth
Bei der Schule 1
29575 Altenmedingen OT Bohndorf

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